Was sich junge Menschen für ihre Zukunft und für Europa wünschen …

Die Kampagne #STANDFORSOMETHING hat nachgehackt – rund 3.000 junge Europäer*innen haben ihre Anliegen und Wünsche durch einfache Straßenumfragen geteilt. Aus den vielen Umfragen und Meinungen stechen drei Themen besonders heraus:

  • Klimawandel und Umwelt
  • Gesundheit, sowohl psychische als auch physische
  • Bildung, Kultur, Jugend & Sport

Alle Umfrageergebnisse im Video!

Wer steckt hinter dieser Umfrage und #STANDFORSOMETHING?

21 Jugendaktivist*innen aus 16 Ländern sind aktiv unterwegs bei Aktionen, Veranstaltungen, Diskussionsrunden und Festivals. So gelangen sie in den direkten Kontakt mit den Jugendlichen. Auch der Vorarlberger Dave Kock (21) ist, seit Beginn der #STANDFORSOMETHING- Kampagne 2021, einer dieser Jugendaktivist*innen. Dave erfuhr gerade einmal zwei Wochen vor Beginn der Kampagne davon und war sofort Feuer und Flamme. Mittlerweile gleicht seine ehrenamtliche Tätigkeit mehr einem Vollzeitjob als einer Freizeitbeschäftigung. Doch er sieht die investierte Zeit als alles andere als vergeudet an. Zusammen mit Andreas Moser, einem weiteren Youth Activist haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, die Jugendlichen zu befragen und die Ergebnisse und Ideen wichtigen europäischen Politiker*innen mitzuteilen. Wozu? „Die Jugend sind diejenigen, die aktuelle Entscheidungen ausbaden müssen. Alles, was jetzt entschieden wird, trifft meine Zukunft. Daher ist es umso wichtiger das die Jugend mitentscheiden darf und deren Anliegen ernst genommen werden!“, erklärt Dave.

Teamwork ist alles

Unterstützung für die Kampagne bekommen Dave und Andreas vom aha – Jugendinformationszentrum Vorarlberg, dem S-Pass, der Salzburger Jugendkarte und einem 5-köpfigen Jugendteam. Alle zwei Monate trifft sich die Gruppe online, um sich auszutauschen und zu planen, wie es weiter geht. „Es sind wunderbare Freundschaften entstanden,“ berichtet Dominik aus dem Kampagnen-Team, „mir ist das österreichische #STANDFORSOMETHING-Team besonders ans Herz gewachsen, weil wir uns nicht nur getroffen, sondern auch kennen gelernt haben.“

Für die Aktivitäten sind die Jugendlichen selbst verantwortlich, aus einer simplen Idee entsteht eine große Veranstaltung und plötzlich sitzt man im Bundeskanzleramt und ist das Sprachrohr für Österreichs Jugendliche. „Meine Highlights bisher waren die Trainings mit den anderen Youth-Activists, das Video von Van der Bellen, der Besuch im Bundeskanzleramt und das Treffen am Europa Forum Wachau.“, schwärmt Dave von seinem besonderen Einsatz bei der #STANDFORSOMETHING Kampagne.

Wie geht es weiter?

Ziel ist es, die Forderungen und Ideen möglichst einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen und Europa im Sinne junger Menschen mitzugestalten. In Rahmen des „Europäischen Jahr der Jugend 2022“ können Jugendliche selbst auch aktiv werden und eigene Projekte auf die Beine stellen. Mehr Infos gibt es auf https://www.aha.or.at/jahrderjugend sowie eine Auflistung zu Förderungen/Einreichfristen auf diesem Blog und im aktuellen Diskurs.

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